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Ausblick

Open-Source-Groupware ist momentan eines der Zugpferde der freien Software-Entwicklung. Nach Linux, Apache und MySQL gibt es jetzt auch ernstzunehmende Konkurrenz für proprietäre Groupware-Lösungen wie Outlook/Exchange und Lotus Notes.

Wie forsch das Thema Open-Source-Groupware vor allem von den Entwicklern vorangetrieben wird kann man auch daran erkennen, dass bei einigen Projekten zwischen Oktober 2002 und April 2003 bis zu vier neue Releases herausgebracht wurden - Patches gibt es normalerweise täglich.

Es kann damit gerechnet werden, dass sich wenige Projekte durchsetzen und die anderen mehr oder weniger in der Versenkung verschwinden werden. Vor allem die LAMP-basierten Systeme haben das Zeug dazu, zu Zugpferden zu werden.

Klassische Bulletin-Boards wird es sicherlich weiterhin geben, sie werden aber auch heute meist nicht mehr als Groupware-System verstanden, sondern oft auf privaten Web-Seiten eingesetzt.

Ein Trend zu Web-basierten Systemen ist auf jeden Fall erkennbar. Ein Verschwinden der Systeme, die einen gesonderten Client erfordern ist zwar nicht abzusehen, aber im Hinblick darauf, dass in Zukunft die verschiedensten Geräte auf Groupware-Applikationen zugreifen werden, ist die Browser-Lösung die effizienteste.

Ein weiterer Trend geht dazu, Open-Source-Software einzusetzen, weil viele Firmen maßgeschneiderte Lösungen wollen. Oft ist es dann billiger, die Software selbst anzupassen, als sich mit Kompromiss-Lösungen von kommerziellen Herstellern zu begnügen.



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joerg 2003-04-13