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Zusammenfassung

Rechnergestützte Gruppenarbeit ist zwar noch ein recht junges Forschungsgebiet, es als brandneu zu bezeichnen, täte ihm aber Unrecht. Groupware hingegen, also Systeme, die diese Art der Zusammenarbeit erlauben, erleben seit Ende der 90er Jahre einen Boom. Die professionellen Nutzer von Groupware, etwa Firmen und Universitäten, setzen dabei meist proprietäre Lösungen ein. Die bekanntesten stammen von Microsoft und Lotus.

Der Schluss liegt nahe, statt einer proprietären Groupware-Lösung die offene Infrastruktur des Internet für die Zusammenarbeit zu nutzen. Aus diesem Gedanken sind die so genannten Web-basierten Groupware-Systeme entstanden. Besonders interessante Entwicklungen gibt es in diesem Bereich bei Open-Source-Projekten.

In den letzten Jahren haben sich immer mehr Projekte gegründet, die oftmals in kreativem Chaos arbeiten. Es gibt durchaus brauchbare Lösungen; die passende zu finden erfordert aber viel Aufwand. Ein Aufwand, der in der Praxis meist zu groß ist.

Diese Arbeit soll eine Hilfestellung bei der Auswahl und Installation von Open-Source-Groupware geben; dabei ist die Sicht auf rein Web-basierte Lösungen eingeschränkt. Diese Systeme zeichnen sich dadurch aus, dass sie zur Bedienung lediglich einen Web-Browser erfordern und so besonders flexibel einsetzbar sind.



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joerg 2003-04-13