Die Zuordnung der Open-Source-Groupware in Kapitel 5 führt dazu, dass man bei der Suche nach dem passenden Programm einfach in der Einteilung die gewünschten Funktionalitäten sucht, und anhand dessen das konkrete Produkt findet. Somit sollte der erste Teil dieser Diplomarbeit, die Hilfestellung bei der Auswahl freier Groupware-Lösungen erfüllt sein.
Die entworfene Einteilung hat aber auch Nachteile: So ist die Beschränkung auf die Funktionalität eine eindimensionale Sichtweise, die das Themengebiet vielleicht sogar zu stark vereinfacht. Aus diesem Grund werden in Abschnitt 3 Rahmenbedingungen für die Auswahl von CSCW-Systemen angegeben. Besser wäre es natürlich gewesen, wenn alle Kriterien in einem Modell vereinigt wären.
Auch die in den klassischen Einteilungen oft kritisierten Redundanzen finden sich in diesem funktionalen Entwurf. Es wird erwartet, dass die einzelnen Groupware-Lösungen in allen Bereichen Funktionalitäten aufweisen können. Viele Systeme bieten in allen drei Säulen Funktionalitäten an. Solche Programme können nicht eindeutig eingeordnet werden, sondern ihre Funktioanlitäten werden den einzelnen Säulen zugeordnet.