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Integrierbarkeit

In den meisten Firmen, die an einer Groupware-Lösung interessiert sind, ist bereits ein E-Mail-System im Einsatz oder es wird bereits ein Web-Server betrieben, den das CSCW-System nutzen könnte. Wenn schon vorhandene Kompomenten bei der Einführung neuer Groupware weiterverwendet werden wollen, dann stellt sich die Frage nach Integrierbarkeit.

Dabei sind vor allem die im Open-Source-Umfeld eingesetzten offenen Standards nützlich. Auch Protokolle für den Web-Zugriff sind offen standardisiert, etwa http, WebDAV, LDAP, POP oder IMAP. Die meisten Open-Source-Groupware-Produkte greifen auf den Apache Web-Server zurück, nutzen als Datenbank MySQL und immer häufiger auch die Skript-Sprachen Perl und PHP. Meist setzen sie sogar voraus, dass ein eigener Mail-Server bereits in Betrieb ist und bieten Zugriff auf den LDAP-Verzeichnisdienst.

Lösungen für kommerzielle Web-Server, etwa Microsofts Internet Information Server, gibt es zwar, sie haben aber praktisch keine Bedeutung. Momentan lässt sich ein Trend erkennen, der die Programmierung von Open-Source-Clients umfasst, die mit dem Groupare-Server Exchange von Microsoft zusammenarbeiten. Etwa entwickelt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik an einem entsprechenden Programm. So ließen sich etwa Linux-Clients in eine Windows-Groupware integrieren.

Normalerweise lässt sich eine Open-Source-Software leichter integrieren als proprietäre Programme, die oft alle Komponeten aus den Händen eines Herstellers voraussetzen. Wichtig ist, dass man sich vorher über die Möglichkeiten der Groupware im Klaren ist, denn auch bei freier Groupware lässt sich nicht alles mit jedem kombinieren, nur weil darunter offene Standards liegen. Hersteller-Lösungen haben den Vorteil, dass die Interoperabilität besser gewährleistet ist.



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joerg 2003-04-13