Backtalk kann von www.unixpapa.com/backtalk geladen werden, das Paket trägt den Namen backtalk-1.1.15.tar.gz. Es kann in ein beliebiges Verzeichnis gespeichert werden, etwa /usr/local/src.
Unter der Web-Adresse http://localhost/backtalk/doc/install.html findet sich eine Beschreibung der Installation. Das ist deshalb wichtig, weil sich die verschiedenen Backtalk-Versionen untereinander in einigen Punkten unterscheiden. Das auf dem Backtalk-Server zugängliche Manual ist beispielsweise noch für die Vorgängerversion geschrieben, also nicht ganz auf dem aktuellen Stand. Zuerst wird das Konfigurations-Skript ohne Optionen aufgerufen. Daraufhin startet ein Dialog, in dem einige System-Parameter festgelegt werden müssen.
Die Konfiguration von Backtalk ist abgeschlossen, es gibt zwar noch weitere Optionen, die möglich wären, die Default-Werte funktionieren aber gut. Jetzt kann das Makefile aufgerufen werden, es kompiliert den Backtalk-Interpreter und Backtalk-Compiler. Außerdem werden für die Backtalk-Accounts einige Administrator-Tools bereitgestellt: makeacct, btpasswd, btvalid, btrmuser und btmkuser.
Die Installations-Routine der Benutzerdatenbank fragt nach einem Passwort für den Administrator cfadm. Dieses wird später für den ersten Login benötigt. Bevor man die Konfiguration in einem letzten Schritt anpassen kann, muss der Apache geeignet eingerichtet werden. Wenn er so wie im How-To beschrieben konfiguriert ist, muss man nur noch die Datei httpd.conf ergänzen. Diese öffnet man mit einem Editor und trägt folgende Zeilen ein:
Im Verzeichnis scripts liegt die Datei config.bt, in der Backtalk noch der letzte Schliff verpasst werden muss. In dieser Datei kann etwa ein Logo definiert werden, oder das Layout angepasst werden. Einige wichtige Einstellungen sind die folgenden:
Die Installation von Backtalk ist jetzt abgeschlossen. Der nächste Abschnitt zeigt die ersten Schritte zur Inbetriebnahme des Systems.