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Fazit

Aufwand:
Die Systemvoraussetzungen sind überschaubar, man braucht nur einen CGI-fähigen Web-Server und einen Perl-Interpreter. Der Aufwand für die Installation ist sehr gering, das gut konstruierte Installations-Skript führt einen Dialog mit dem Benutzer und erkennt viele System-Einstellungen selbständig. Für die Wartung von Gruppen und Benutzern ist auch nicht viel Zeit nötig.
Kosten:
Discus ist kostenlos und im Quell-Code frei verfügbar, besitzt aber eine eigene Lizenz, die restriktiver als die GPL ist.
Bedienbarkeit:
Die Bedienbarkeit ist intiutiv klar. Jeder, der schon mal ein Web-Formular ausgefüllt hat, kann Discus benutzen. Das gilt auch für die Administration, auch das kann intuitiv geschehen.
Erweiterbarkeit:
Discus lässt sich um eine Datenbank erweitern. Bestehende E-Mail-Server oder Authenitifizierungs-Mechanismen kann das System jedoch nicht integrieren. Auch Zusatz-Module gibt es nicht, die auf Standards wie LDAP oder WebDAV zurückgreifen.
Flexibilität:
Discus kann nur bedingt an eigene Bedürfnisse angepasst werden, das ist bei einem Diskussions-Board aber auch nicht nötig. Vor allem asynchroner Nachrichtenaustausch steht im Vordergrund. Für unstrukturierte Informationsverarbeitung kann Discus auch eingesetzt werden. Die Software gibt es für Linux, diverse Unix-Systeme und Windows.
Integrierbarkeit:
Ein vorhandener Apache-Web-Server kann weiterverwendet werden, dasselbe gilt für eine MySQL-Datenbank. E-Mail-Server oder Adressdatenbanken lassen sich nicht integrieren.
Sicherheit:
Das System kann über eine https-Verbindung betrieben werden. Eine Backup-Funktion bleibt aber der kostenpflichtigen Version Disus Pro vorbehalten.
Skalierbarkeit:
Die Anzahl der Gruppen und Benutzer ist theoretisch unbegrenzt.



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joerg 2003-04-13